12.07. – 18.07. 2026, 25.07. – 31.7. 2027
Datum

Top of the Alps – Mountainbiking mitten in den höchsten Gipfeln der Alpen.

Eine Biketour der Superlative! Annähernd sämtliche Viertausender des gesamten Alpenbogens können von unseren Singletrails aus erblickt werden. Täglich begleiten uns die charakteristischen Silhouetten der mächtigsten Alpengipfel. Firn und Gletschereis glänzen in der Sonne. Fels und Schnee stehen im intensiven Kontrast zum stahlblauen Himmel. Braun gebrannte Walliser Dörfer kleben an den steilen Berghängen.
Hunderte Höhenmeter über den Tälern der Rhone und der Dora Baltea fahren wir fast wie auf gigantisch langen Aussichts-Balkonen. Verwöhnt werden wir dabei mit den brillantesten Singletrails der Wallis und Aostatals. Wir biken durch sämtliche alpine Vegetationsstufen – von den gepflegten Weinbergen geht es hinauf bis in den ewigen Schnee. Alleine die Fakten dieser Tour sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, wie gewaltig diese Herausforderung ist. Der Höhenunterschied vom tiefsten zum höchsten Punkt beträgt unglaubliche 3400 Höhenmeter und als ultimatives Highlight wartet der Uphill ins ewige Eis, wo wir beinahe die 4000-Meter-Marke knacken.

Tourentyp Singletrail-Cross mit Begleitfahrzeug
Dauer 7 Tage, 6 geguidete Touren
Gesamtstrecke 365 km
Gesamthöhenmeter 15’450 hm
Kondition 3 + 4 (Leisungslevel erklärt)
Technik S2 + 3 (Singletrial-Skala erklärt)
Preis Kalkulation in Bearbeitung
Bike-Guide Luki
Unterkunft 5 Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen in (Berg)-Hotels, 1 Übernachtung in einer hochgelegenen Berghütte (an diesem Abend ist kein Gepäcktransport zur Unterkunft möglich).
Leistungen
6 Übernachtungen mit Frühstück 6 Abendessen
5 Verpflegungen unterwegs 6 geguidete Ganztagestouren
Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport (ausser Etappe 5)
Nicht inbegriffen
Individuelle An- und Rückreise Getränke
Persönliche Auslagen Versicherung
Wäscheservice Verpfelgung am 1. Tourentag
Option
Download
PDF ist in Bearbeitung und erscheint im Herbst

Änderungen oder Anpassungen sind dem Veranstalter vorbehalten. Diese werden frühzeitig und vor Reiseantritt kommuniziert.

1

Sonntag, 25.07.2027

17:00 Uhr Treffpunkt in unserem Hotel im Mattertal. Das Auto kann hier während unserer Tourenwoche geparkt werden. Anschliessend anschliessend grosses Briefing und gemeinsames Abendessen.
2

Montag, 26.07.2027 bis Samstag, 31.07.2027

Tagestouren gemäss Programm.
3

Samstag, 31.07.2027

ca 16:00 Uhr Ankunft am Zielort, resp beim Ausgangspunkt, anschliessend Apero und Anstossen auf unsere fast-4000-er Befahrung. Im Anschluss individuelle Heimreise.

Top of the Alps – Mountainbiking mitten in den höchsten Gipfeln der Alpen.

Das Wallis und das Aostatal gehören zu den faszinierendsten Regionen des gesamten Alpenbogens. Als inneralpine Trockentäler zählen sie zu den niederschlagsärmsten Gebieten zwischen Wien und Nizza. Genau diese besondere Lage sorgt für eine einzigartige Kombination: mediterran warme Täler mit gepflegten Weinbergen treffen auf die hochalpine Welt der Gletscher und Viertausender. Dazwischen liegen einige der spektakulärsten Singletrails der Alpen. Kaum eine andere Region vereint auf so engem Raum derart gewaltige Gegensätze. Beide Täler zeichnen sich durch aussergewöhnliche Höhenunterschiede aus und führen von den tiefsten Talsohlen bis hinauf in eine Welt aus Fels, Firn und Eis.
Das Wallis wird im Norden durch das Aletschgebiet mit dem längsten Gletscher der Alpen und im Süden durch das mächtige Monte-Rosa-Massiv mit der Dufourspitze, dem höchsten Berg der Schweiz, geprägt. Die gewaltigen Fels- und Gletscherberge bilden eine beeindruckende Kulisse und machen die Dimension dieser Landschaft unmittelbar spürbar.
Noch eindrücklicher präsentiert sich das Aostatal: Dieses einzigartige Alpental wird auf drei Seiten von mächtigen Viertausender-Massiven umschlossen. Im Norden erhebt sich das Monte-Rosa-Massiv, im Westen dominiert das Mont-Blanc-Massiv mit dem höchsten Gipfel der Alpen, während im Süden der Gran Paradiso die Grenze zu den Lanzotälern bildet.
Diese aussergewöhnliche geografische Lage macht das Wallis und das Aostatal zu einer der spektakulärsten Mountainbike-Regionen der Alpen. Eine Landschaft der Extreme – zwischen mediterraner Wärme und ewigem Eis, zwischen tiefen Tälern und den höchsten Gipfeln Europas.

Unsere Touren

Landschaftlich, konditionell und fahrtechnisch gehört der Matterhorn-Cross zu den anspruchsvollsten Mountainbike-Touren in den Alpen. Sechs Tage lang reiht sich ein Highlight an das nächste. Gewaltige Berglandschaften, atemberaubende Singletrails und historische Übergänge machen jede dieser Etappen zu einem einzigartigen Erlebnis.
Fast sämtliche Höhenmeter werden im Gelände erklommen auf Singletrails, historischen Pfaden und Schotterwegen – entsprechend abwechslungsreich und anspruchsvoll sind die Aufstiege. Oft folgen wir uralten Verbindungswegen, deren ursprüngliches Wegtrassee bis heute erhalten geblieben ist. Diese führen durch aussichtsreiche Flanken, hinein in einsame Hochtäler und hinauf zu den höchsten Übergängen. Mit genügend Ausdauer und einer guten Fahrtechnik sind die meisten Anstiege – bis auf wenige Abschnitten – fahrbar.
Der Offroad-Anteil ist auf einzelnen Etappen nahezu bei 100%. Als Belohnung warten lange, abwechslungsreiche Singletrail-Abfahrten der Extraklasse. Von technischen Fels- und Steinpassagen, über flowige Wiesen- und Suonentrails, zu wurzeligen Waldtrails und bis hin zu Gletscher ist alles dabei. Bei sicherer Bike-Beherrschung sind rund 99 % der Abfahrten fahrbar.
Die Tagestouren sind zwischen 52 und 90 Kilometern lang und umfassen 1600 bis maximal 3200 Höhenmeter. Auf allen Etappen können mit Hilfe von Bergbahnen, Postautos und Routenanpassungen jeweils zwischen 350 bis 1000 Hm eingespart werden. Für die genussvolle Teilnahme sind eine sehr gute Kondition sowie eine sehr gute Fahrtechnik erforderlich.

Region

Wallis und Aostatal gehören seit Jahrtausenden zu den bedeutendsten Alpenregionen Europas. Bereits die Kelten nutzten die grossen Passübergänge als Handelsrouten zwischen Nord- und Südeuropa. Mit der römischen Eroberung entstand in Aosta das bedeutende Augusta Praetoria, während die Römer die Wege über den Grossen und Kleinen St. Bernhard ausbauten und das Tal zu einem der wichtigsten Alpenkorridore machten.
Auch das Wallis entwickelte sich früh zu einem zentralen Transitraum. Umgeben von den höchsten und vergletscherten Gipfeln der Alpen führten die Übergänge über steile Flanken, Gletscher und enge Schluchten. Der Bau und Unterhalt dieser Wege verlangte aussergewöhnliches Können und machte die Kontrolle über die Pässe während Jahrhunderten zu einem begehrten politischen und wirtschaftlichen Machtfaktor.
Nach dem Zerfall des Römischen Reiches prägten neue Völker beide Regionen. Im Aostatal vermischten sich keltische, romanische und germanische Einflüsse und schufen eine einzigartige Sprach- und Kulturlandschaft, die bis heute mit ihren vier Sprachen erhalten geblieben ist. Im Wallis siedelten sich ab dem 8. Jahrhundert Alemannen an. Sie erschlossen abgelegene Alpen, bauten spektakuläre Saumwege und schufen ein Wegnetz, das Handel, Landwirtschaft und das berühmte Bewässerungssystem der Suonen überhaupt erst möglich machte.
Viele dieser historischen Wege sind bis heute erhalten. Einst verbanden sie Händler, Pilger und Säumer mit den entlegensten Tälern der Alpen – heute zählen sie zu den eindrucksvollsten Singletrails überhaupt. Wer sie mit dem Mountainbike befährt, folgt den Spuren von über zweitausend Jahren alpiner Geschichte und erlebt eine Landschaft, die seit jeher Menschen fasziniert und herausfordert.