Trailträume zwischen Rhônetal und Alpen.
Wilden Schluchten, einsame Pässe, stillen Kreten und mediterranes Flair. Obwohl wir stationär sind erleben wir in diesem Frühlings-Camp „Alpencross-Feeling“. Auf uralten Wegen, die einst Händler, Pilger und Hugenotten nutzten, erleben wir eine atemberaubende Szenerie mit endlosen Trails, historischen Dörfern und eine Naturlandschaft die uns tief in den Bann zieht. Zwischen Lavendelfeldern, Weinreben und hochgelegenen Felsen verbindet sich Trailgenuss, Geschichte und Kultur auf eindrückliche Weise. Ein Saison-Auftakt bei dem wir eine völlig unbekannte Bikeregion und zugleich eines der exklusivsten Frühlings-Reviere der Alpen entdecken!
| Tourentyp | Singletrail-Doppelcamp (2 Stärkegruppen). | ||||||||||
| Dauer | 7 Tage, 6 Touren + 1 Einwärmrunde | ||||||||||
| Gesamtstrecke | Gruppe A: 354 km / Gruppe B: 216 km | ||||||||||
| Gesamthöhenmeter | Gruppe A: 12’950 Hm / Gruppe B: 7’550 Hm | ||||||||||
| Kondition | Gruppe A: L3 + L4 / Gruppe B: L2 + L3 (Leisungslevel erklärt) | ||||||||||
| Technik | Gruppe A: S2 / Gruppe B: S1 + 2 (Singletrial-Skala erklärt) | ||||||||||
| Bike-Guide | Lukas Stöckli & Ueli Zimmer | ||||||||||
| Preis | CHF 1’790.00 / Euro 1’790.00 | ||||||||||
| Unterkunft | Wir wohnen in gemütlichen (beheizbaren) Chalets – für zwei bis drei Personen – auf einem familiär geführten und für Velofahrer zertifizierten Campingplatz. Eingebettet zwischen duftenden Bäumen und der glasklaren Drôme ist es ein Ort, der Ruhe kombiniert mit südfranzösischem Charme. Die weitläufige Anlage bietet nebst Lebensmittelladen, Massage, Restaurant, Bikegarage mit Werkzeug und Bikewash, auch ein direkter Zugang zum Fluss – die kühle Drôme wirkt oft Wunder für müde Beine. Die Küche verwöhnt mit regionalen Spezialitäten, frischen Zutaten und ehrlicher französischer Gastfreundschaft. Gerade im Frühling, ist die Atmosphäre angenehm ruhig und dieser besondere Ort entfaltet seine ganze Magie. | ||||||||||
| Leistungen |
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| Nicht inbegriffen |
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| Option | Täglich hast du in diesem Duo-Level Camp die Auswahl zwischen zwei unterschiedlich langen Touren. Wenn sich während den Touren die beiden Gruppen treffen, ist auch hier noch mal ein Gruppenwechsel möglich. Mit diesem Konzept kannst du dein individuelles Wochen-Programm gestaltet. | ||||||||||
| Download | Tourenprogramm (PDF) |
Änderungen oder Anpassungen sind dem Veranstalter vorbehalten. Diese werden frühzeitig und vor Reiseantritt kommuniziert.
Samstag, 17.04. 2027
Sonntag, 18.04. 2027 bis Freitag, 23.04. 2027
Samstag, 24.04. 2027
Trailträume zwischen Rhônetal und Alpen.
Im Spannungsbogen zwischen den Prealpes de Dauphiné, dem Rhônetal und den wilden Bergketten der Drôme, erwartet uns eines der abwechslungsreichsten Bike-Reviere Frankreichs. Bereits im Frühling erleben wir hier Touren mit feinstem «Alpencross-Feeling» — kilometerlange Trails, einsame Passübergänge, flowige Kretenwege und spektakuläre Tiefblicke wechseln sich beinahe pausenlos ab. Jeder Tag überrascht mit völlig neuem Tourencharakter – mal alpin, mal verspielt und mediterran, dann wieder wild, abgelegen und technisch fordernd. Diese enorme Vielfalt macht das Vallée de la Drôme absolut einzigartig. Zwischen Felswänden, duftenden Wäldern, Weinbergen und hochgelegenen Plateaus erleben wir die volle Wucht dieser noch unbekannten Bikeregion. Dazu kommen perfekte Frühlingsbedingungen und eine Landschaft, die uns vom ersten Moment an tief in den Bann zieht. Ein Saisonauftakt voller Trail-Highlights — intensiv, exklusiv und gemacht für alle, die nach dem Winter wieder die geballte Ladung an „Bike- und Trail-Materie“ erleben wollen.
Unsere Touren
In perfekter Weganlage führen unsere Touren über Pässe, Rücken, Kreten und auf Gipfel hinauf, wobei sie uns ins weitverwinkelte Herzen des Vallée de la Drôme leiten. Über Hochplateaus, durch verschlungene Täler, tiefe Schluchten und an aussichtsreichen Flanken entlang biken wir durch eine enorm abwechslungsreiche Landschaft. Der Hauptteil der Höhenmeter machen wir offroad, das heisst auf Forstwegen und vor allem Singletrails. Die Trail-Uphills sind einzigartig schön angelegt und fordern punktuell Power und Technikeleganz. Die Szenerie und Schönheit der Wege sind motivierend. Richtig steil sind die Aufstiege selten aber durch den hohen Offroad-Anteil fordern sie viel Kraft.
Die Abfahrten sind selten steil weshalb diese sehr lange sind. Der Trailanteil ist entsprechend hoch in dieser Bikewoche. Immer mal wieder gibt es technisch knifflige und verwinkelte Stellen, aber grundsätzlich sind die Wege von der flowigen Art – Hugenotten-Trails! Sie sind verspielt und fördern eine flinke Fahrtechnik. Der Weguntergrund ist in der Regel sehr trockener Waldboden, punktuell wenig lose aber fast immer mit tollem Grip.
Die Natur erscheint mir hier wie ein riesiger fruchtbarer Garten. Malerische Rebberge, duftende Lavendelfelder, Nuss- und Kirschbäume, Föhrenwälder und in allen Farben blühende Bergweiden. In der Luft liegt nicht nur der Duft von mediterranen Kräutern auch riesige Bartgeier ziehen majestätisch ihre Kreise. Es waren die arbeitsamen Hugenotten, welche diese Trails erbauten. Es sind gut versteckte Fluchtwege, die in die unzugänglichen Täler führen oder uralte Bewirtschaftungswege.
Die Touren sind so gestaltet, dass sie praktisch nach Belieben angepasst werden können. Schleifen können weggelassen oder eingebaut werden. Somit kann ich auf die Bedürfnisse von jedem einzelnen eingehen.
Gruppe A
Die Touren sind zwischen 50 und 69 km lang und weisen zwischen 1900 und 2500 Höhenmeter auf. Für die genussvolle Teilnahme ist eine sehr gute Kondition und verspielte Fahrtechnik erforderlich.
Gruppe Plaisir
Die Gruppe Plaisir ist in exakt derselben Regionen und auf denselben Trails unterwegs. Die anspruchsvollsten und steilsten Abschnitte werden umfahren und die Touren sind rund 30-40% kürzer als bei der Gruppe A. Auf Wunsch wird während oder nach der Tour auch an der Fahrtechnik geschliffen. Das Erlernte kann dann sogleich auf dem Trail angewendet und umgesetzt werden.
Die Touren sind zwischen 30 und 42 km lang und weisen 1100 bis 1500 Höhenmeter auf. Für die genussvolle Teilnahme ist eine solide Grundkondition und gutes technisches Basiskönnen erforderlich.
Region
Das Vallée de la Drôme liegt zwischen Rhône-Ebene und Alpen und ist seit der Antike eine bedeutende Durchgangs- und Kulturlandschaft. Orte wie Die oder Crest erzählen diese Geschichte sichtbar: römische Spuren, mittelalterliche Festungen und der höchste Wehrturm Frankreichs prägen das Tal. Besonders die Hugenotten-Geschichte ist tief in der Region verankert – mit Fluchtwegen, versteckten Pfaden und abgelegenen Tälern, die heute unsere Trails bilden.
Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Drôme zu einer Hochburg der Reformation. Nach der Verfolgung ab 1685 flohen viele Menschen in die Berge oder in die Schweiz – andere lebten ihren Glauben im Verborgenen weiter.
Später wurde das abgelegene Vercors-Massiv erneut historisch bedeutend: als Rückzugsraum der Résistance im Zweiten Weltkrieg.
Diese Geschichte ist heute noch spürbar – auf alten Wegen, über Kreten und durch wilde Täler.









