Mit dem Bike auf einen der Seven Summits!
Der Kilimanjaro – mit 5’895 Metern der höchste Berg Afrikas und der höchste freistehende Berg der Welt – gehört zu den legendären Seven Summits. Diese Expedition macht das scheinbar Unmögliche möglich: Wir fahren mit dem Mountainbike auf einen der berühmtesten Berge der Erde. Der Weg zum Gipfel führt durch faszinierende Landschaftszonen, von tropischen Wäldern über alpine Vulkanlandschaften bis in die hochalpine Eis- und Gletscherwelt des Kilimanjaro. Das Erreichen des Gipfels ist der grosse Höhepunkt dieser einzigartigen Mountainbike-Expedition. Danach wartet eine spektakuläre Abfahrt mit rund 4.500 Tiefenmetern zurück ins Tal – eine der eindrucksvollsten Bike-Abfahrten der Welt durch die unglaubliche Vielfalt Afrikas. Ein Abenteuer, das Gipfelerlebnis, sportliche Herausforderung und die Faszination Mountainbike auf einzigartige Weise verbindet.
| Tourentyp | Mountain-Bike Höhen-Expedition | ||||||||||||||
| Dauer | 10 Tage (inkl Flug), 8 Touren | ||||||||||||||
| Gesamtstrecke | 160 km | ||||||||||||||
| Gesamthöhenmeter | 7’600 Hm | ||||||||||||||
| Konditionslevel | L3+4 (Leistungslevel erklärt) | ||||||||||||||
| Techniklevel | S2 (Singletrail-Skala erklärt) | ||||||||||||||
| Bike-Guide | Luki | ||||||||||||||
| Preis | CHF 5’730.00 / Euro 5’930.00 | ||||||||||||||
| Unterkunft | 5 Übernachtungen in Zelten (jeder hat ein 2-er Zelt für sich alleine). 1 Übernachtungen in einem guten afrikanischen Hotel. 3 Übernachtung auf einer wunderschönen afrikanischen Farm. | ||||||||||||||
| Leistungen |
|
||||||||||||||
| Nicht inbegriffen |
|
||||||||||||||
| Option |
|
||||||||||||||
| Download | Tourenprogramm (PDF) |
Änderungen oder Anpassungen sind dem Veranstalter vorbehalten. Diese werden frühzeitig und vor Reiseantritt kommuniziert.
Samstag, 02.10. 2027
Sonntag, 03.10. 2027
Montag, 04.10. 2025 bis Samstag 09.10. 2027
Sonntag, 10.10. 2027
Montag, 11.10. 2027
Dienstag, 12.10. 2027
*Flugplan kann sich noch etwas verändern
Mit dem Bike auf einen der Seven Summits!
Bei dieser Mountainbike-Expedition auf den Kilimanjaro geht es in eine neue Dimension des Bikens. Wie beim klassischen Höhenbergsteigen ist der Gipfelerfolg nur mit einer sorgfältigen Vorbereitung und einem ausgeklügelten Akklimatisations-Management möglich. Kraft, Kondition und Fahrtechnik sind wichtige Voraussetzungen – entscheidend für das erfolgreiche Erreichen des Gipfels ist jedoch die Anpassung des Körpers an die extreme Höhe. Auf 5’895 Metern beträgt der Sauerstoffpartialdruck nur noch etwa die Hälfte im Vergleich zur Meereshöhe. Selbst mit kleinsten Gängen fühlen sich die Anstiege deutlich steiler an als in unseren Alpen. Es ist faszinierend zu erleben, wie Atmung, Herz-Kreislauf-System und Muskulatur auf diese aussergewöhnlichen Bedingungen reagieren, wenn wir bei der finalen Gipfelbefahrung die letzten fahrbaren Rampen bewältigen. Genau diese Kombination aus Mountainbiken, Höhenbergsteigen und Abenteuer macht diese Kilimanjaro-Reise zu einer einzigartigen Erfahrung. Wir erleben hautnah, was es bedeutet, mit dem Bike in extreme Höhen vorzudringen und einen der berühmten Seven Summits auf zwei Rädern zu erreichen.
Während sechs Tagen auf dem Mountainbike durchqueren wir fünf völlig unterschiedliche Klimazonen. Von der Kulturlandzone mit ihren üppig grünen Bananenplantagen führt die Route durch den dichten tropischen Regenwald, der hier bis über 3000 Meter hinaufreicht. Danach folgen Buschland mit exotischer Vegetation und ab rund 4200 Metern eine karge, von Gräsern geprägte Hochland- und Wüstenlandschaft. Ab 4600 Metern beginnt die vegetationslose Geröllzone, die in der Gipfelregion von faszinierenden Eis-, Schnee- und Gletscherformationen geprägt ist. Bei der Abfahrt erleben wir diese unglaubliche Vielfalt nochmals in umgekehrter Reihenfolge – vom ewigen Eis über die Vulkanlandschaft und den Urwald bis zurück zu den tropischen Bananenplantagen. Eine gesamte Weltreise der Klimazonen innerhalb weniger Stunden auf dem Mountainbike.
Unsere Touren
Auch wenn die Etappen kilometermässig kurz sind und sich auch die täglichen Höhenmeter in Grenzen halten, so darf dies keinesfalls unterschätzt werden. Denn diese Tagesetappen können mit keiner Tour in den Alpen verglichen werden. Im unteren Teil, wo die Luft noch in Genüge vorhanden ist und der Untergrund meist ganz ok ist, geht es unregelmässig und teilweise in steilen Rampen berghoch. Nicht ganz vergessen darf man dabei, dass dieser Abschnitt doch schon bis auf 3700 Meter hochführt.
Die folgenden Trails sind bis auf eine Höhe von 4700 m im Prinzip zu einem grossen Teil fahrbar. Genau hier spürt man aber schon mal wie dünn die Luft ist. Nur wer die Höhe gut verträgt, sich im Vorfeld gut vorbereitet hat, kann das fahrbare auch mit angepasstem Krafteinsatz befahren. Dann folgen 1100 Höhenmeter die definitiv nicht mehr im Sattel zu bewältigen sind. Mit einem cleveren Tragesystem am Rucksack geht dies aber ausgesprochen gut. Dieser Part teilen wir in zwei Abschnitte von je etwa 500 Hm auf. Träger sind hier behilflich und unterstützen dich in diesem Abschnitt. Das letzte Stück zum Gipfel kann – bei genügender Akklimatisation – wieder befahren werden. Bergab ist bis auf ein 100 Tiefenmeter langes Stück, und bei guter Fahrtechnik, die gesamte Strecke vom Gipfel bis ins Tal befahrbar. Für die genussvolle Teilnahme ist eine sehr gute Kondition und Fahrtechnik erforderlich.
Region
Der Kilimanjaro ist mit 5.895 Metern über Meereshöhe das höchste Bergmassiv Afrikas und gehört zu den berühmten Seven Summits. Seine markante, oft von Schnee und Eis bedeckte Gipfelregion ist eines der bekanntesten Wahrzeichen des afrikanischen Kontinents. Rund 350 Kilometer südlich des Äquators erhebt sich dieses gewaltige Vulkanmassiv mit einer Ausdehnung von etwa 80 × 60 Kilometern. Der Kilimanjaro entstand vor zwei bis drei Millionen Jahren und erlebte vor rund 360.000 Jahren seine grösste vulkanische Aktivität. Heute beeindruckt der Berg durch seine aussergewöhnliche Vielfalt: Gletscher, Firn- und Schneefelder, karge Frostschuttwüsten, zahlreiche Gebirgsbäche und eine faszinierende Vegetation prägen die verschiedenen Höhenzonen. In den tieferen Regionen geht die Landschaft in einen üppigen tropischen Regenwald über.
Für das Volk der Chagga, das seit Jahrhunderten am Fuss des Berges lebt, besitzt der Kilimanjaro eine tief verwurzelte kulturelle und spirituelle Bedeutung. Lange vor der Christianisierung wurde der Berg verehrt und spielte eine zentrale Rolle in den Überlieferungen und Traditionen der Menschen dieser Region. Auch nach der Missionierung blieben die symbolische Kraft und die besondere Bedeutung des Kilimanjaro erhalten.
Schon in der Antike gab es Berichte über einen gewaltigen, schneebedeckten Berg im Herzen Afrikas. Der griechische Astronom und Geograph Ptolemäus erwähnte um 100 n. Chr. einen solchen Berg. Jahrhunderte später berichteten chinesische Handelsreisende erneut von diesem geheimnisvollen Schneeberg. Auch europäische Berichte aus dem 16. Jahrhundert fanden zunächst wenig Beachtung und gerieten wieder in Vergessenheit.
Erst im 19. Jahrhundert rückte der Kilimanjaro stärker ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit. Als europäische Forscher von der beeindruckenden Erscheinung des schneebedeckten Berges mitten in Afrika berichteten, begann seine legendäre Geschichte als eines der grossartigsten Bergziele der Erde. Die Erstbesteigung gelang schliesslich am 6. Oktober 1889.
Bis heute fasziniert der Kilimanjaro Menschen aus aller Welt – als Naturwunder, als kulturelles Symbol und als einer der eindrucksvollsten Berge unseres Planeten.













