Malerische Alpweiden, mächtige Felsszenerien, tiefblaue Bergseen, tobende Wasserfälle, idyllische Dörfer und gletscherbedeckte Berggipfel. Ein Bild und eine Landschaftsszenerie wie sich wohl jeder Tourist die Schweiz vorstellt. Drei Tage lang erlebten wir inmitten dieser Bilderbuchlandschaft eine wunderbare Tour in den Farben und im Licht des Herbstes. Das Wetter forderte mich heraus denn just am Starttag gibt es kurzzeitig einen Wetterumschwung. Sogar die Wetterexperten können keine exakte Prognose machen. Das Niederschlagsradar nutze ich für eine neue Routenplanung. Sie erweist sich als richtig und wir nehmen auch an diesem Tag ein Maximum an Trails mit. Ab dem zweiten Tag können wir schliesslich die wunderbare Herbststimmung in vollen Zügen geniessen. Tosende Wasserfälle und mächtige Felswände markieren hier die Grenze zum Wallis. Schwer vorstellbar, dass da einst Vieh und Wein über die steilen Wandfluchten gesäumt wurden. Der finale Uphill des zweiten Tages, bringt uns zu einer geologischen Besonderheit. Gipsstein kommt hier bis an die Erdoberfläche. Da dieser wasserlöslich ist, wurde er im Lauf der Zeit vom Regen ausgewaschen und es entstanden trichterförmige Dolinen. Der schmale Pfad schlängelt sich über kleine Kämme und an tiefen Schlünden vorbei. Konzentration und Gleichgewicht ist da nach 2500 Höhenmetern noch mal gefragt. Das Simmental und Saanenland, welches nordseitig an den Alpenhauptkamm grenzt, ist mit unzähligen kleinen Tälern durchzogen. Über Jahrtausende war die Region ein Durchgangsgebiet der Säumer auf ihrem langen Weg ins Wallis. Heute haben diese Übergänge für den Transitverkehr längst keine Bedeutung mehr und die beiden Talschaften konnten ein Grossteil ihrer Ursprünglichkeit und Identität bewahren. Bei der langen Schlussabfahrt blicken wir zu den markanten Felsen der Gummfluh hinüber. Erst noch bestaunten wir auf dem aussichtsreichen Kamm die Gletscher von Plaine Morte, Wildstrubel, Wildhorn und Les Diableretes und schon in Kürze sind wir beim gemeinsamen Pizza-Essen. Wir sind so richtig zufrieden, geniessen den Moment, die Stimmung und das Herbstlicht. Ganz
Malerische Alpweiden, mächtige Felsszenerien, tiefblaue Bergseen, tobende Wasserfälle, idyllische Dörfer und gletscherbedeckte Berggipfel. Ein Bild und eine Landschaftsszenerie wie sich wohl jeder Tourist die Schweiz vorstellt. Drei Tage lang erlebten wir inmitten dieser Bilderbuchlandschaft eine wunderbare Tour in den Farben
Sattgrüne Alpweiden, imposante Felsszenerien, idyllische Bergseen, stiebende Wasserfälle und gletscherbedeckte Berggipfel. Obersimmental und Saanenland sind landschaftlich das Synonym für eine Schweizer «Postkarten-Alpenidylle». Zwei Tage lang erlebten inmitten dieser Bilderbuchlandschaft die ganz grosse Herausforderung. Das Wetter forderte mich heraus… Wenige Stunden vor unserem Treffpunkt im Simmental änderte die Prognose überraschend. Intensive Gewitter, heftige Niederschläge, Sturmböen und Temperatursturz waren nun für die kommenden beiden Tage angesagt. Extrem kurzfristig verschob ich die Tour um zwei Tage. Ein Entscheid der mir nicht einfach fiel aber sich bald schon als richtig herausstellen sollte. 1’000 Höhenmeter nach dem Start, beim idyllischen Seebergsee, erleben wir den Sonnenaufgang. Ein Älpler reagiert überrascht und erstaunt, dass er bereits kurz nach 6 Uhr eine 12-Gruppe Biker zu sehen bekommt. Aber ein früher Start lohnt sich denn schliesslich warten heute noch fünf weitere «Bergpreise» auf uns… Zwischen Obersimmental und dem Saanenland gibt es eine Vielzahl von Übergängen. Sie führen über aussichtsreiche Kammrücken hinein in unbekannte Täler. Im Gegensatz zu den Pässen, die den Alpenhauptkamm überwinden, hatten diese Übergänge aber nur geringe und höchstens eine lokale Bedeutung. Links von der Bildmitte, sind im Morgenlicht, die markanten Felsen der Gummfluh zu sehen. Der dritte Übergang des Tages ist geschafft. Die hohen Berge des Alpenhauptkammes rücken nun immer näher. Schön zu erkennen die Gletscher der Wildhorns und ganz im Hintergrund Fels und Eis des 3210 Meter hohen Diablerets. Wir sind unglaublich kompakt unterwegs. Inzwischen ist es 10 Uhr und wir liegen eher etwas vor meiner berechneten Zeittabelle. Nun folgt eine lange Abfahrt bis in den Talboden hinunter, wo das Betreuerteam bereits mit einer grösseren Verpflegung auf uns wartet. Der sechste und letzte Up-Hill des ersten Tages, bringt uns zu einer geologischen Besonderheit. Gipsstein kommt hier bis an die Erdoberfläche. Da dieser wasserlöslich ist, wurde er im Lauf der Zeit vom Regen ausgewaschen und es
Sattgrüne Alpweiden, imposante Felsszenerien, idyllische Bergseen, stiebende Wasserfälle und gletscherbedeckte Berggipfel. Obersimmental und Saanenland sind landschaftlich das Synonym für eine Schweizer «Postkarten-Alpenidylle». Zwei Tage lang erlebten inmitten dieser Bilderbuchlandschaft die ganz grosse Herausforderung. Das Wetter forderte mich heraus… Wenige Stunden