Im Herzen der provenzalischen Bergwelt hatte der Frühling bereits mit voller Kraft Einzug gehalten und uns eine Woche lang mit intensivsten Eindrücken und Erlebnissen verwöhnt. Zwischen den wilden Kalkketten des Luberon und den weiten Landschaften des Val de Durance erlebten wir eine in dieser Kombination einzigartige Bikewoche. Kilometerlange, verspielte Trails führten uns durch diese typische Bilderbuchlandschaft der Provence mit duftender Garrigue, malerischen Dörfern und endlosen Ausblicken. Eine Woche, in der wir einen grossen Teil der sonnigen Provence entdecken durften – abwechslungsreich, eindrücklich und voller unvergesslicher Trail-Erlebnisse und Geheimnisse. Auf verspielten Trails gleiten wir am ersten Tag durch die Garrigue und durch duftende Pinienwälder. In Bonnieux, einem der historischen Bergdörfer des Luberon, tauchen wir definitiv in die wilde Landschaft des Petit Luberon ein – eine Kalksteinkette, geprägt von Erosion und jahrhundertealter Besiedlung. Hier auf dem höchsten Punkt eröffnet sich vor uns ein weiter Blick über das Tal der Durance. Die Trails bieten heute von technisch bis verspielt die gesamte Bandbreite. Am Nachmittag geht es entlang alter Wege und durch fast urwaldartige Täler zurück in unsere idyllisch gelegenen Unterkunft. Durch die eindrückliche Schlucht der Aiguebrun, einem der wenigen ganzjährig wasserführenden Bäche der Region, startet der lange Aufstieg zum Mourre Nègre, dem höchsten Punkt des Luberon. Dieser markante Gipfel war schon früh ein Orientierungspunkt und bietet heute ein Panorama vom Mont Ventoux (im Hintergrund) bis tief in die Alpen und hinunter zum Mittelmeer. Aussichtsreich, technisch und verspielt über historische Saum- und Pilgerpfade - wir reihen Trail an Trail und erleben einen Tag voller Kontraste zwischen Natur, Geschichte und purer Trail-Freude. Die Montagne de Lure, oft als kleine Schwester des Mont Ventoux bezeichnet, erhebt sich still und eindrücklich über der Haute-Provence. Während am Mont Ventoux jährlich rund 90'000 Radfahrer hochfahren, erlebt man am 83 Meter kleineren "Lure" schon fast einsamste Stille. Auf Schotterwegen machen
Im Herzen der provenzalischen Bergwelt hatte der Frühling bereits mit voller Kraft Einzug gehalten und uns eine Woche lang mit intensivsten Eindrücken und Erlebnissen verwöhnt. Zwischen den wilden Kalkketten des Luberon und den weiten Landschaften des Val de Durance erlebten