Der Ortler. 3905 Meter hoch und das Herzstück unserer Tour. Schon von weitem dominierte das mächtige Fels- und Gletschermassiv die Landschaft. Zusammen mit Zebru und Königsspitze prägt seit jeher das beeindruckende Dreigestirn all seine umliegenden Täler. Eine Woche lang waren wir unterwegs und tauchten dabei ein in diese eindrückliche Bergwelt. Unsere Route führte uns über einige der höchsten Übergänge der Ostalpen und auf lange, anspruchsvolle Trails, die uns tief in die Landschaft hineinführten. Jeder Tag brachte neue Perspektiven, neue Herausforderungen und immer wieder diese Momente, in denen man einfach nur staunte. Wir wurden gefordert und zugleich reich belohnt mit unendlich langen Abfahrten, einsamen Tälern und einer Bergwelt, die uns mit ihrer Dimension tief beeindruckt hat. Bereits kurz nach dem Start werden wir vom ersten Singletrail verwöhnt. Verspielt zieht er durch die Lärchenwälder. Nach 90 Minuten erreichen wir die letzte Alp mit dem letzten Brunnen – ab nun geht’s hinein in die Einsamkeit. Der Weg schlängelt sich aus dem tief unter uns liegenden Tal empor bis wir auf diesen breiten Grenzkamm treffen. Das erste Mal reicht die Sicht zum mächtige Ortler-Gletschermassiv. Wir folgen dem Weglein. Ein kleines und längst aufgelassenes Zollhäuschen liegt am Weg. Der Übergang war historisch bedeutend. Bereits im Mittelalter wurde er als Verbindung zwischen dem Engadin und Bormio genutzt. Im 14.–16. Jahrhundert verlief hier unter anderem ein wichtiger Handelsweg für Vieh und Wein. Unvermittelt biegen wir nun ab ins weglose Gelände. Steine und Geländestrukturen habe ich mir bei meiner Rekkotour genau gemerkt. 150 Tiefenmeter Freeride ist angesagt und wir stehen unvermittelt wieder auf einem perfekten Trail. Wir jauchzen und geniessen die rasante Fahrt auf diesem völlig unbekannten Trail ins Tal. Während die Österreicher den Ortler befestigten, bauten die Italiener auf der gegenüberliegenden Seite unzählige Gefechtsstellungen und verbanden diese mit einigen der spektakulärsten Militärwegen. Faszinierend mit welcher Eleganz diese
Der Ortler. 3905 Meter hoch und das Herzstück unserer Tour. Schon von weitem dominierte das mächtige Fels- und Gletschermassiv die Landschaft. Zusammen mit Zebru und Königsspitze prägt seit jeher das beeindruckende Dreigestirn all seine umliegenden Täler. Eine Woche lang waren
Der 3905 Meter hohe Ortler war das Zentrum unserer Tour. Dieses mächtige Fels- und Gletschermassiv ist die höchste Erhebung des gesamten Tirols. Seit Menschengedenken prägt das geheimnisvolle Dreigestirn von Ortler, Zebru und Königsspitze das Leben in den umliegenden Tälern. Wilde Grate, steile Wände und mächtige Gletscher zogen uns tief in den Bann. Über die höchsten Übergänge und auf den spektakulärsten und längsten Trails der Ostalpen tauchten wir eine Woche lang hinein, in die entlegensten Talfluchten der Ostalpen. Schon der Start der Tour ist Singletrail-Genuss vom Feinsten. Verspielt zieht er durch duftende Lärchenwälder und bereits wenige Minuten nach dem Start haben wir unsere «Betriebstemperatur» erreicht. Die letzte Alp mit dem letzten Brunnen ist erreicht - ab nun geht’s hinein in die Einsamkeit. Der Weg schlängelt sich aus dem Tal empor bis zum Grenzkamm - hier sehen wir das erste Mal den mächtigen Ortler. Wir folgen dem schmalen und abschnittsweise exponierten Weglein. Vor uns türmt sich der Piz Bernina mit seinem weltbekannten Biancograt – er ist der östlichste 4000er der Alpen - in den Himmel. Ein kleines und längst aufgelassenes Zollhäuschen liegt am Weg. Die stationierten Zöllner sollten einst den Schmuggel unterbinden. Unvermittelt biegen wir nun ab ins weglose Gelände. Steine und Geländestrukturen habe ich mir bei meiner Rekkotour genau gemerkt. 150 Tiefenmeter Freeride ist angesagt und wir stehen unvermittelt auf einem Traumtrail. Wir jauchzen und geniessen die rasante Fahrt auf einem völlig unbekannten Trail ins Tal. Während die Österreicher den Ortler befestigten, bauten die Italiener auf der gegenüberliegenden Seite unzählige Gefechtsstellungen und verbanden diese mit einigen der spektakulärsten Militärwegen. Heute ist hier längst Ruhe eingekehrt und wir biken durch den 130 Quadratkilometer grossen Stelvio-Nationalpark. Diese Wege sind wahre Kunstwerke – unglaublich mit welcher Eleganz diese ins steile Gelände hineingebaut wurden. Zweimal überqueren wir die 2800 Meter-Marke. Das Wetter zeigt sich von
Der 3905 Meter hohe Ortler war das Zentrum unserer Tour. Dieses mächtige Fels- und Gletschermassiv ist die höchste Erhebung des gesamten Tirols. Seit Menschengedenken prägt das geheimnisvolle Dreigestirn von Ortler, Zebru und Königsspitze das Leben in den umliegenden Tälern. Wilde