Der Giro Val d‘Aosta brachte uns gleich mehrmals hinauf in die höchsten Bikeregionen der Alpen. Nirgends sind die Reliefunterschiede so gross wie hier. Die Aufstiege und Abfahrten sind somit die längsten des gesamten Alpenbogens. Der Höhenunterschied zwischen Talboden und unseren Pässen und Gipfeln bewegte sich zwischen 2000 bis 3000 Metern. Die Abfahrten (und natürlich auch die Aufstiege) fühlten sich unendlich lange an und führten uns durch fast alle Klimazonen. Vom Gletscheris bis zu den Rebbergen. Täglich bestaunten wir die mächtigen und markanten Gipfel von Monte-Rosa-, Gran-Paradiso- und Mont-Blanc Massiv. Eine Tour die in allen Bereichen maximal forderte und genau so belohnte. Das Matterhorn im Hintergrund war am Morgen bei Tourstart fast zum Greifen nah - leider war es noch von Wolken verdeckt. Erst später zeigt sich der bekannteste Berg der Alpen. Ein magischer Moment. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sind wir mit der Winterausrüstung gestartet. Da konnten wir uns nicht vorstellen, dass wir im 2800 Meter tiefer gelegenen Talboden noch 35° erleben werden… Im Gran-Paradiso Nationalpark bikten wir über König Emanueles Jagdwege aus dem 19. Jahrhundert und knackten einige der höchsten Pässe der Region. 2300 Tiefenmeter Abfahrt zogen uns in den Bann. Über zwei Stunden rauschten wir auf diesem Trail dem Tal entgegen. Und dies mit Blick zum Gran-Paradiso, dem einzigen 4000-er der komplett auf italienischem Boden steht. Zwei Mal gibt es eine lupenreine Gipfelfahrt. Auch auf 2500 oder 3000 Metern ragen die Berge um uns herum aber noch weit in den Himmel empor. Die Emotionen sind unbeschreiblich, das Gipfelglück wird mit einem Handschlag gefeiert. Im Hintergrund der 3551 Meter hohe Mont Emilius, der Hausberg von Aosta. Über Gipfel, Pässe und Kreten führt unser Trail. Das 360°-Panorama reicht zu den Massiven von Mont-Blanc, Gran Paradiso und Monte Rosa. Leider waren die höchsten Berge in Wolken gehüllt. Trotzdem war das Gipfelglück
Der Giro Val d‘Aosta brachte uns gleich mehrmals hinauf in die höchsten Bikeregionen der Alpen. Nirgends sind die Reliefunterschiede so gross wie hier. Die Aufstiege und Abfahrten sind somit die längsten des gesamten Alpenbogens. Der Höhenunterschied zwischen Talboden und unseren
Kurz bevor die Alpen im Westen das Meer erreichen, zeigen sie im gewaltigen Mercantour- und Argentera-Massiv nochmals ihr „unbändiges Temperament“. In diesen wilden, unbekannten und zerklüfteten Tälern erlebten wir pures Bikespektakel. Stundenlanges Trailriding und täglich ein Feuerwerk an Landschafts-Zenerien. Kraft, Technik und Kondition wurden mächtig gefordert - verwöhnt wurden wir dafür mit einer gewaltigen Portion Alpen-Abenteuer! Atemberaubenden (Trail)-Dimensionen, wie hier hoch über dem Tineé-Tal, waren an der Tagesordnung. 90 Minuten dauerte diese anspruchsvolle Abfahrt bis wir den Talboden erreichten. Die zweite Trailabfahrt an diesem Tag war dann doppelt so lange… Der erste Tourentag führt uns noch durch die Provenzalischen Alpen. Die Landschaft, ist im Gegensatz zu den noch folgenden Seealpen weich geschwungen und die Trails haben enorm viel Flow. Ganze 45 Minuten rauschen wir förmlich dem Tal entgegen. Unten angekommen können wir kaum fassen was wir erlebt haben. Schwer vorstellbar, aber es ist die kürzeste Trailabfahrt der gesamten Tour. Eigentlich ein würdiger Etappen-Abschluss, aber einen Höhentrail kenne ich noch und mit diesem wird die Etappe vollends gekrönt. Am zweiten Tag biken wir durch eine besonders weit abgelegene Alpenregion. Auf einer schmalen Passstrasse erreichen wir den unscheinbaren Einstieg. Es ist der Beginn eines vier Stunden langen Trails durch Täler, über Plateaus und Pässe. Steilstufen fordern Kraft und die Natur zieht uns tief in ihren Bann. Die Baumgrenze haben wir längst hinter uns gelassen. Steinmänner markieren die Route durch die endlos scheinenden Weiten. Dieser Übergang ist der höchste Punkt der gesamten Tour. Ab hier beginnt nun definitiv der Cross der super langen Trail-Abfahrten! Mediterranes und hochalpines Gelände verbinden sich heute zu einem Bikespektakel, das auch in den Bereichen Geologie und Landschaft Massstäbe setzt. Was wir hier auf diesem Trail erleben, ist schwer in Worte zu fassen. Berge, Fels, Stein und Erde sind durch den hohen Eisenoxidgehalt tief rot. 260 Millionen Jahre alt
Kurz bevor die Alpen im Westen das Meer erreichen, zeigen sie im gewaltigen Mercantour- und Argentera-Massiv nochmals ihr „unbändiges Temperament“. In diesen wilden, unbekannten und zerklüfteten Tälern erlebten wir pures Bikespektakel. Stundenlanges Trailriding und täglich ein Feuerwerk an Landschafts-Zenerien. Kraft,
Auf anspruchsvollen Trails bikten wir mitten durch den Hohen Atlas. Die unberührten Berge, die weltentrückten Dörfer und das authentische Leben des einheimischen Gebirgsvolkes zog uns tief in den Bann. Wir tauchten eine Woche lang ab in eine völlig andere Welt. Dass der Winter 2017/18 auch im Atlas Gebirge ausgesprochen schneereich war, zeigt sich hier bereits auf dem ersten Pass unseres Singletrail-Crosses. Mit knapp 3000 Metern ist er der höchste Übergang der Tour. Die Altschnee-Felder sind nah - genauso auch der Toubkal, mit 4167 Metern ist er der höchste Berg Nordafrikas. Die ersten beiden Tage führen uns durch die von ihm geprägten Täler. Diese sind enorm eng und tief eingeschnitten - die Trails entsprechend anspruchsvoll. Bereits ab den ersten Abfahrtsmetern wird unser Technikkönnen mächtig gefordert. Imlil ist der Ausgangspunkt der Toubkal-Besteigung und unser Startort am zweiten Tag. Schnell kommen wir in einsames Bergland das an den Himalaya erinnert. Einzelne Filmsequenzen aus „7 Jahre in Tibet“ wurden hier gedreht. Auf dem über 2900 Meter hohen Übergang beginnt die lange Abfahrt hinunter in völlig abgeschiedene Dörfer. Diese sind nur über Pässe mit der „Aussenwelt“ verbunden – einige von ihnen sind gar bis heute nur zu Fuss und mit Maultieren erreichbar. Auf über 2500 Metern sehen wir beeindruckende Bäume mit mächtigen Stämmen. Hunderte von Jahre dauert es bis auf solch kargem Boden ein solches „Naturkunstwerk“ entsteht. Wir verlassen die tiefen Täler und erreichen den Gebirgsrand des Atlas. Geologie und Vegetation ändert sich innerhalb weniger Kilometer. Wir befinden uns nun in einer offenen und ausgesprochen fruchtbaren Region. Über hart gepresste rote Erde führen unsere Trails weiter gen das flache Hochland das sich vor dem Atlas erstreckt. Die Region ist reich an Salzvorkommen und so befinden sich ganz in der Nähe noch traditionell betriebene Salzsalinen. Nach dem „Abstecher“ ins Hochland vor dem Atlas, tauchen wir wieder
Auf anspruchsvollen Trails bikten wir mitten durch den Hohen Atlas. Die unberührten Berge, die weltentrückten Dörfer und das authentische Leben des einheimischen Gebirgsvolkes zog uns tief in den Bann. Wir tauchten eine Woche lang ab in eine völlig andere Welt.
Drei Tage lang genossen wir den Spirit des Fatbikens. Mitten in der tief verschneiten Zentralschweizer Bergwelt erlebten wir faszinierende Stimmungen und Emotionen. Oft wägten wir uns in einem wahr gewordenen Wintermärchen... Nach einigen kürzeren Aufwärm-Uphills und den ersten kurzen Tiefschnee-Abfahrten, erreichen wir eine der längsten Schlittelpisten der Region. Mit Blick auf den tief unter uns liegenden Vierwaldstättersee geht es nun 1200 Höhenmeter mitten in die winterliche Gebirgswelt. Mit dem richtigen Luftdruck in den Reifen haben wir perfekten Gripp und der Uphill wird zu einem wahren Fatbike-Genuss. Oben auf der Klewenalp wird nach Pistenschluss eigens für uns der längste Sessellift noch mal in Betrieb genommen. Zwei rasante Fahrten über Ski- und Airbordpisten lassen Adrenalin aufkommen. Apero, Whirlpool und Sauna ist heute das Après-Fatbike-Programm, bevor es dann in der heimeligen Gaststube das feine Abendessen gibt. Am nächsten Morgen und noch vor dem Frühstück wartet der optionale "early-morning-ride". Über dem Nebelmeer und in absoluter Ruhe erleben wir einen magischen Moment. Es scheint, dass wir die Welt für uns alleine haben. Wir spüren ein unbeschreibliches Glücksgefühl in unseren Herzen. Mit dem Blick zu den markanten Mythen rauschen wir auf dem Schneeschuhtrail über Alpweiden und durch tief eingeschneite Märchen-Wälder. Am Ende des Tages wechseln wir unser Sportgerät. Mit Schneeschuhen geht es ab nun durch ein tief eingeschneites und völlig abgeschiedenes Tal. Die Felswände um uns herum werden immer höher. Gut versteckt und kaum erkennbar geht es durch das so genannte "Franzosenloch" zurück zu unseren Bikes. Hoch über dem Engelberger Tal geniessen wir heute Abend Speis und Trank. Da unsere Unterkunft etwas tiefer liegt, erwartet uns zum Tagesabschluss noch ein perfekter Night-Ride über Schneeschuhtrails. Inzwischen sind alle mit den breiten Reifen bestens vertraut und wir rauschen im Schein unserer Lampen durch die malerische Winterwelt. Wir erleben in diesem Moment ein weiteres Mal Emotionen, die kaum in
Drei Tage lang genossen wir den Spirit des Fatbikens. Mitten in der tief verschneiten Zentralschweizer Bergwelt erlebten wir faszinierende Stimmungen und Emotionen. Oft wägten wir uns in einem wahr gewordenen Wintermärchen… Nach einigen kürzeren Aufwärm-Uphills und den ersten kurzen Tiefschnee-Abfahrten,
Hoch über dem Tal der Rhone genossenwir heissblütige Singletrails mit Panoramablicken zu den höchsten Gletscherbergen der Alpen. Firn und Eis der formvollendeten Viertausendern standen im Kontrast zu den herbstlich gefärbten Wäldern und weiden. Rasant, tollkühn und extravagant war unser Trailspektakel von Martigny bis nach Brig - und dies trotz Wetterkapriolen. Bereits kurz nach dem Start sind wir mitten im Abenteuer „Walliser Südhänge“. Das Wetter fordert mich, aber wir können trotzdem die gesamte erste Etappe eins zu eins fahren. Nach den anfänglichen Höhentrails – 2000 Meter über dem Talboden – folgen die Suonentrails (Wasserkanal-Trails). An einer Stelle führt dieser Trail in einen extrem schmalen Tunnel. Er ist so eng, dass das Vorderrad ausgebaut werden muss damit man den Lenker quer stellen kann und so durch den 50 Meter langen Tunnel kommt. Dank meiner „90-er Jahre-Lenkerbreite“ schaffe ich es in Millimeterarbeit geradeso den Tunnel zu durchfahren ;-) Am zweiten Tourentag spielt das Wetter leider nicht mehr ganz mit. Nach einem morgendlichen trockenen Wetterfenster soll uns um die Mittagszeit eine Kaltfront mit Frontengewitter erreichen. Ich stelle die Tour um und wir fahren am Morgen so weit, bis uns der starke Regen zur Pause zwingt. Wir verpflegen uns in einem gemütlichen Restaurant, trockenen unsere Kleider uns steigen bei nachlassendem Regen wieder aufs Bike. Kaum zu glauben wie schnell die Wolkendecke aufreisst und wir jetzt im Lötschental von einem beeindruckenden Bergpanorama verwöhnt werden. Von der Faldumalp blicken wir zum frisch verschneiten Bietschorn (3934 m) auf der rechten Seite und zum Wahrzeichen des Lötschentals, der malerischen Lötschenlücke am Talende. Der Morgen ist kalt. Eis hat sich auf den Wasserpfützen gebildet, die Luft ist klar und der Blick in die Berge ist gestochen scharf. Im Anblick des formschönen Bietschorns geniessen wir einige der schönsten Trails unserer Tour. Schöner kann ein Tag kaum beginnen. Eine Stunde Trail-Surfen ist
Hoch über dem Tal der Rhone genossenwir heissblütige Singletrails mit Panoramablicken zu den höchsten Gletscherbergen der Alpen. Firn und Eis der formvollendeten Viertausendern standen im Kontrast zu den herbstlich gefärbten Wäldern und weiden. Rasant, tollkühn und extravagant war unser Trailspektakel
Von den unendlichen Höhen-Trails in den Rocky’s bis zu den epischen Slickrock-Trails mitten in den gewaltigen Sandstein-Valleys am Colorado River. Von den höchsten Bergen Colorados bis zu den Felsmonumenten Utah’s. Ein Singletrail-Biketraum wurde auf dieser Tour zur Realität! Bikespirit und Bikehistory führte ich dabei zusammen. Wir fuhren nicht nur über einige der weltbesten Trails, wir bikten auch über die erste offizielle WM-Strecke der Bikegeschichte und trafen insgesamt vier Personen die in die Bike Hall fo fame aufgenommen wurden und unseren Sport geprägt und entwickelt haben. Nach einer langen Anreise kommen wir in Durango an. Wir können es kaum erwarten aufs Bike zu kommen. Innerhalb weniger Minuten sind wir startklar und nutzen das letzte Tageslicht. Mitten auf dem Skyline Trail erleben wir unseren ersten Sonnenuntergang in den Rocky-Mountains... Auch wenn wir "nur" zwei Tage in Durango sind erleben wir die geballte Ladung an Bikespirit. Wir kosten die besten Trails des Telegraph-Trailsystems aus, treffen Ned Overend (erster offizieller Bikeweltmeister von 1990) und fahren mit ihm einige Trails im Overend Mountain-Park. Ned führt uns zuerst in seinen Home-Bikeshop, der zugleich ein kleines Bikemuseum ist, und erzählt uns viel über sich und die Bikegeschichte. Auf dem Engeneer Trail erleben wir zum ersten Mal die sagenumwobenen Rocky-Trails und stellen auf 3600 Metern fest, dass die Luft schon ziemlich dünn ist. Und natürlich wartet da noch die knackige Runde über die erste offizielle WM-Strecke wo ich als Junior dabei war – unzählige emotionale Erinnerungen kommen hoch. Bis heute ist die Strecke markiert und lässt uns somit gut erkennen, wie stark sich die Cross-Country Strecken in den vergangenen 27 Jahren verändert haben. Der Colorado-Trail sprengt unsere bis anhin bekannten Trail-Dimensionen. Vier Tage lang biken wir ununterbrochen auf diesem Weg. Vier Tage lang Natur pur, wunderschöne Landschaften und fast permanent zwischen 3300 und 3800 Metern unterwegs. Am Abend
Von den unendlichen Höhen-Trails in den Rocky’s bis zu den epischen Slickrock-Trails mitten in den gewaltigen Sandstein-Valleys am Colorado River. Von den höchsten Bergen Colorados bis zu den Felsmonumenten Utah’s. Ein Singletrail-Biketraum wurde auf dieser Tour zur Realität! Bikespirit und
Im Prinzip fahrbar! 2 Tage und je eine 5000 Höhenmeter-Tour. Dies war die ganz grosse Konditions-Herausforderung im 2017! Der Anblick der Hochgebirgslandschaften des Berner Oberlandes, die atemberaubenden Tiefblicke und die gewaltigen Panoramen gaben zusätzlich Energie. Genau so faszinierend waren aber auch die Trails – sie gehören zu den Besten und spektakulärsten der Schweiz! Nicht umsonst gibt es die identische Tour im 2018 - aber dann aufgeteilt in 4 Tage... Noch selten bin ich mit einer Gruppe um 4:30 Uhr in der Früh bereits auf dem Bike gesessen. Aber der frühe Start hat sich dann aus zwei Gründen gelohnt… Gegen 6 Uhr löschen wir die Bikelichter. Die Morgenstimmung 1500 Meter über dem Haslital mit Blick zu Wendenstöcken und Titlis ist atemberaubend schön. Wir sind bereits mitten im Up- und Downhill Flow und geniessen diesen faszinierenden Moment. Die Gruppe ist unglaublich dynamisch unterwegs und von Beginn an bauen wir gegenüber meiner errechneten Marschtabelle ein wachsendes Zeitpolster auf. Eine Zeitreserve die uns nach 14 Stunden wahrlich zugutekommt. Denn 115 Kilometer und 5800 Höhenmeter später erreichen wir das Ziel – und exakt in diesem Moment bricht die Kaltfront mit ihren heftigen Frontengewittern über uns herein. Aber den ganzen Tag über präsentieren sich Wetter und Bergwelt von ihrer schönsten Seite. Bereits nach dem ersten langen "Morgen"-Aufstieg wartet ein über drei Stunden langer Höhentrail mit anschliessender 1300 Höhenmeter Trailabfahrt auf uns. Es ist eine faszinierend schöne Region da wir mitten im Grenzgebiet zwischen Innerschweiz und Berner Oberland unterwegs sind. Vor uns präsentieren sich die Wetterhörner – nach dem kleinen Rücken „erweitert“ sich das Panorama mit dem weltbekannten Dreigestirn von Eiger, Mönch und Jungfrau. Auf „unserem“ Höhenweg werden wir gefordert. Kurze anspruchsvolle Abschnitte fordern immer wieder viel Kraft und viel Technikraffinesse. Aber die Natur verleiht zusätzlich Kraft. Es kommen einige Höhenmeter zusammen. Aber nach jedem Eck und
Im Prinzip fahrbar! 2 Tage und je eine 5000 Höhenmeter-Tour. Dies war die ganz grosse Konditions-Herausforderung im 2017! Der Anblick der Hochgebirgslandschaften des Berner Oberlandes, die atemberaubenden Tiefblicke und die gewaltigen Panoramen gaben zusätzlich Energie. Genau so faszinierend waren aber
Ein Trailspektakel am mächtigsten Berg der Alpen. Beim 4810 Meter hohen Mont-Blanc-Massiv war irgendwie alles eine Nummer grösser und spektakulärer. Das Massiv ist geprägt von spitzen Granitzacken, gewaltigen Felswänden, senkrechten Felspfeilern und tief eingeschnittenen Tälern. Riesige Gletscher mit tiefen spalten und mächtigen Séracs reichen noch heute fast bis in die Täler hinunter. Die Dimensionen waren kaum fassbar – auch diejenigen der Trails. Vor allem was die Länge und die Art der Wege, aber auch das Panorama und Erlebnis anbelangte. Geradezu gemächlich starten wir in den Mont-Blanc Cross hinein. Die ersten tausend Höhenmeter sind die einfachsten der gesamten Tour. Zusammen mit der schönen Abfahrt sind wir auf einen Schlag mitten in unserem Bike-Abenteuer. Wir überqueren auf 2500 Metern nun die Grenze und erreichen das italienische Aostatal. Es eröffnet sich dieses unglaubliche Panorma. Für mich nach wie vor einer der schönsten Plätze in den Alpen. Kaum irgendwo kommen wir mit dem Bike so nahe an die höchsten Felswände und an die mächtigsten Gletscher der Alpen heran. Wir sind beeindruckt – es sind genau diese Momente wo ich den Bikespirt besonders intensiv spüre. Stundenlang biken wir genau gegenüber dem höchsten Berg der Alpen auf endlos langen „Balkon-Trails“. Stundenlanges spektakuläres Panorama. Dieser Trail gehört zum beeindruckendsten seiner Art im gesamten Alpenbogen. Am Ende wartet noch das finale Trailfeuerwerk. Mit über 3000 Höhenmeter war dies heute zugleich die Königsetappe unserer Mont-Blanc Tour. Ab und an erhaschen wir einen Blick auf den 4810 Meter hohen Gipfel des so genannten „Monarchen“. Die Szenerie am frühen Abend ist beeindruckend. Tausend Meter über dem Talboden geniessen wir diese unbeschreibliche Stimmung. Die Trails werden nun einsamer und mehr und mehr haben wir diese für uns alleine. Unsere Gruppe ist unglaublich kompakt und wir sind enorm dynamisch unterwegs. Die Glücksgefühle sind hoch was mich natürlich enorm motiviert und für mich jeweils
Ein Trailspektakel am mächtigsten Berg der Alpen. Beim 4810 Meter hohen Mont-Blanc-Massiv war irgendwie alles eine Nummer grösser und spektakulärer. Das Massiv ist geprägt von spitzen Granitzacken, gewaltigen Felswänden, senkrechten Felspfeilern und tief eingeschnittenen Tälern. Riesige Gletscher mit tiefen spalten
Auf spektakulären Alpini-Trails bikten wir mitten durch das so genannte „schönste Gebirge der Welt“. Ein Trail- und Landschafts-Highlight reihte sich ans Nächste. Auf einigen der genialsten Singletrails des Südtirols ging es über zwölf Pässe und auf zwei Gipfel hoch. Kaum zu glauben, aber einige dieser unglaublichen Trails sind bis heute bei Bikern unbekannt und unentdeckt geblieben. Das Wetter forderte täglich aber es belohnte uns auch mit bleibenden Stimmungsmomenten. Die intensiven Gewitter vom Vortag haben die Luft gereinigt. Nach 1500 Höhenmetern öffnet sich die Landschaft. Hoch über dem Pfunderertal erleben wir in der Früh eine beeindruckende Klarsicht und somit eine faszinierende Morgenstimmung. Wir sind früh gestartet und haben die Trails und diese Stimmung für uns alleine. Mit viel Kraft- und Technikeinsatz ist dieser Trail bis auf wenige Minuten komplett fahrbar. Die Abfahrt fordert das gesamte Technikkönnen und macht diesen Übergang im Osten des Südtirols zu einem der Top-Pässe für versierte Biker. Der östlichste Teil unseres Dolomitencrosses ist erreicht. 2000 Meter über dem Talboden fädeln wir ein in einen 15 Kilometer langen Höhentrail. Mal links, mal rechts vom Kamm schlängelt sich der Weg durch die steilen Flanken - wir erleben ein gewaltiges Panorama mit fantastischem Weitblick. Die Glücksgefühle sind unbeschreiblich. Am Abend wird es dann für mich hektisch wie noch kaum auf einer Tour. Ich erfahre von den gewaltigen Unwettern im Pustertal und dass unsere reservierte Unterkunft von der Aussenwelt abgeschnitten ist. Telefonate mit unserem Hotel, mit Hütten an unserer Route und Bergführern aus der Region, ermöglichen mir das Ausmass dieser gewaltigen Unwetter abzuschätzen. Die Tour für den nächsten Tag wird da wo notwendig angepasst und das Hotel wird gewechselt. Die Anspannung bleibt aber gross da ich nicht genau weiss wie grossflächig die Unwetterschäden sind und über wie viele Etappen sie uns beschäftigen werden. Wir blicken in die höchsten gletscherbedeckten Berge des
Auf spektakulären Alpini-Trails bikten wir mitten durch das so genannte „schönste Gebirge der Welt“. Ein Trail- und Landschafts-Highlight reihte sich ans Nächste. Auf einigen der genialsten Singletrails des Südtirols ging es über zwölf Pässe und auf zwei Gipfel hoch. Kaum
Vom Atlantik durch das gesamte Pyrenäen-Gebirge bis zum Mittelmeer. In 14 Etappen traversierten wir die Pyrenäen in der gesamten Länge von West nach Ost. Zwischen Baskenland und Katalonien überquerten wir ein Dutzend Mal den Hauptkamm. Ein einzigartiges Bike-Abenteuer das uns mitten durch eines der ursprünglichsten und wildesten Gebirgsmassive Europas führte. Es ist der vierte Biketag und wir sind bereits tief in das Abenteuer „Pyrenäencross“ eingetaucht. Das Baskenland liegt hinter uns und wir haben die Zentralpyrenäen erreicht - wir fahren mitten durch das Reich der letzten Pyrenäenbären. Ein gutes Dutzend dieser vom Aussterben bedrohten Tierart lebt noch in diesen fast menschenleeren Regionen. Die Dimensionen dieses Plateaus sind schwer fassbar – während ich stehen bleibe und fotografiere „verschwinden“ die vordersten Biker langsam am Horizont und werden geradezu von den Weiten dieses Gebirgswelt verschluckt. Wir erklimmen nicht nur den höchst anfahrbaren Punkt der Pyrenäen, wir fahren auch am Rande der tiefsten Schlucht Europas entlang - der Grand Canyon der Pyrenäen. Bis wir diesen Ausblick geniessen können gibt es 1200 Höhenmeter steiler Schotterweg. Aber das Panorama belohnt und bleibt allen für immer in Erinnerung. Die höchsten Berge sind bereits über 3300 Meter hoch. Dieses Jahr sind sie ungewohnt früh schneefrei. Über 160 verlassene Dörfer gibt es hier in diesem Pyrenäen-Abschnitt. Die Bevölkerungsdichte ist eine der geringsten in ganz Europa. Fast drei Stunden biken wir über diesen Trail. Es ist der alte Bewirtschaftungsweg eines Wasserkanals. Mitten durch lotrechte Felswände und kleine Tunnels verläuft er hunderte von Metern über dem Talboden. Das Tal war bei Verfolgten des Franco-Regimes aber auch bei Partisanen eine wichtige Fluchtroute hinüber nach Frankreich. In den weit abgeschiedenen Dörfern wird noch das seltene Chistabin gesprochen, einen der lebendigsten Dialekte des Aragonés. Die Sprache aus dem 8. Jahrhundert konnte sich nur noch in wenigen Bergtälern halten. Es ist der vielleicht kräfteraubendste Anstieg unseres
Vom Atlantik durch das gesamte Pyrenäen-Gebirge bis zum Mittelmeer. In 14 Etappen traversierten wir die Pyrenäen in der gesamten Länge von West nach Ost. Zwischen Baskenland und Katalonien überquerten wir ein Dutzend Mal den Hauptkamm. Ein einzigartiges Bike-Abenteuer das uns