Der Giro Val d‘Aosta führte uns in die höchsten Bikeregionen der Alpen. Die Up-Hills und Down-Hills sind die längsten des gesamten Alpenbogens. Der Höhenunterschied zwischen dem Talboden und unserem höchsten Gipfel lag bei 3500 Metern. Die Abfahrten (und auch die Aufstiege) fühlten sich unendlich lange an und führten uns durch alle alpinen Klimazonen. Von den gepflegten Rebbergen ging es hoch bis zum Gletschereis inmitten der höchsten Alpengipfeln. Täglich bestaunten wir die mächtigen und markanten Massive von Monte-Rosa-, Gran-Paradiso- und Mont-Blanc. Eine Tour der Superlative die in allen Bereichen maximal forderte und belohnte. Mit 3900 Metern erreichten wir den höchst anfahrbaren Punkt des Alpenbogens - ein Erlebnis das für immer prägt. Mit der Winterausrüstung im Rucksack starten wir zum längsten Up-Hill der Schweiz. Bei den hochsommerlichen Temperaturen im Tal ist es nur schwer vorstellbar, dass wir morgen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt unterwegs sein werden. Mehr und mehr präsentieren sich während unseres Aufstiegs die bekannten 4000-er wie Nordend, Dufourspitze, Liskamm und Breitorn (von links). Ganz rechts ist die Felsspitze des klein Matterhorns zu erkennen. Beim Start des zweiten Tages kommt die Winterausrüsten aber definitiv zum Einsatz. Eine klare Nacht sorgt für absolut perfekte Bedingungen. Um 4 Uhr gibts Frühstück und um 5 Uhr starten wir zur Gipfelbefahrung. Der Gripp ist perfekt, die Luft ist dünn, Stimmung und Mystik sind einzigartig. Was wir da gerade machen konnte sich im Vorfeld kaum jemand vorstellen. Es ist verrückt aber es funktioniert - wir fahren mit unseren Bikes auf dem Gletscher bis fast zur 4000-Meter-Marke. Auf 3900 Metern erreichen wir unser Ziel und dies exakt bei Sonnenaufgang. Einige der bekannteste 4000-er sind nun zum Greifen nah. Wir sind mit unseren Bikes mitten im hochalpinen Gelände. Kaum fassbar und schon fast etwas surreal, dass wir bis in die höchsten Alpenregionen fahren können - ein einmaliges und
Der Giro Val d‘Aosta führte uns in die höchsten Bikeregionen der Alpen. Die Up-Hills und Down-Hills sind die längsten des gesamten Alpenbogens. Der Höhenunterschied zwischen dem Talboden und unserem höchsten Gipfel lag bei 3500 Metern. Die Abfahrten (und auch die
Uralte Wege führten uns durch gottverlassene Täler und über einsamste Pässe hinweg mitten hinein in eine kaum berührte Alpenlandschaft. Hirten, Bauern, Säumer und Soldaten hatten einst diese Wege erbaut. Einige der wildesten, spektakulärsten und knackigsten habe ich beim Dauphine-Cross miteinander verknüpft. Entstanden ist eine Tour die nicht nur bis ans Limit forderte sondern uns alle mit Trail- und Landschafts-Emotionen verwöhnte die kaum in Worte zu fassen sind. Im Grenzgebiet zwischen Savoyen und der Provence erreichen wir dieses malerische Plateau. Der tiefblaue See stellt quasi den Übergang ins hochalpine Gelände dar. Denn bereits 40 Minuten später führt unsere Route am Rande eines Gletschers entlang. Über 2400 Höhenmeter lang ist dieser Uphill, der uns mitten hinein führt in die Dauphine. Dieser Aufstieg zählt Alpenweit zu den längsten. Ab nun führen uns die Trails, während der gesamten Woche, fast pausenlos durch Höhenlagen zwischen 1600 und 2800 Metern. Unser Trail schlängelt sich heute fast den ganzen Tag an aussichtsreichen Flanken entlang. Wir biken über Hochplateaus die ans tibetanische Hochland erinnern und erklimmen spektakuläre Schultern von welchen gewaltige Felswände in die tiefen Täler abfallen. Wir wägen uns im schönsten Trail-Traum. Flow, Panorama und Glücksgefühle vereinen sich. Mit kurzen Unterbrüchen sind wir satte fünf Stunden auf diesem Panoramatrail unterwegs und blicken dabei permanent zum Pellvoux-Massiv. Vor uns türmt sich die 3983 Meter hohe La Meije in den Himmel. Obwohl der Berg die 4000-Meter-Marke knapp verfehlt und von der benachbarten Barre des Écrins deutlich überragt wird, dürfte er nach dem Mont Blanc der bekannteste Berg Frankreichs sein. Heute biken wir mitten hinein in den höchst gelegenen Kulturraum Europas. Es ist das Land der einsamen Hirten die hier in den Sommermonaten mit ihren Schafen unterwegs sind. Auf vergessenen Trails und an verlassenen Alpsiedlungen vorbei geht es immer weiter in die malerische Einsamkeit. Die 1500 Meter tiefe Schlucht unter
Uralte Wege führten uns durch gottverlassene Täler und über einsamste Pässe hinweg mitten hinein in eine kaum berührte Alpenlandschaft. Hirten, Bauern, Säumer und Soldaten hatten einst diese Wege erbaut. Einige der wildesten, spektakulärsten und knackigsten habe ich beim Dauphine-Cross miteinander
Sattgrüne Alpweiden, imposante Felsszenerien, idyllische Bergseen, stiebende Wasserfälle und gletscherbedeckte Berggipfel. Obersimmental und Saanenland sind landschaftlich das Synonym für eine Schweizer «Postkarten-Alpenidylle». Zwei Tage lang erlebten inmitten dieser Bilderbuchlandschaft die ganz grosse Herausforderung. Das Wetter forderte mich heraus… Wenige Stunden vor unserem Treffpunkt im Simmental änderte die Prognose überraschend. Intensive Gewitter, heftige Niederschläge, Sturmböen und Temperatursturz waren nun für die kommenden beiden Tage angesagt. Extrem kurzfristig verschob ich die Tour um zwei Tage. Ein Entscheid der mir nicht einfach fiel aber sich bald schon als richtig herausstellen sollte. 1’000 Höhenmeter nach dem Start, beim idyllischen Seebergsee, erleben wir den Sonnenaufgang. Ein Älpler reagiert überrascht und erstaunt, dass er bereits kurz nach 6 Uhr eine 12-Gruppe Biker zu sehen bekommt. Aber ein früher Start lohnt sich denn schliesslich warten heute noch fünf weitere «Bergpreise» auf uns… Zwischen Obersimmental und dem Saanenland gibt es eine Vielzahl von Übergängen. Sie führen über aussichtsreiche Kammrücken hinein in unbekannte Täler. Im Gegensatz zu den Pässen, die den Alpenhauptkamm überwinden, hatten diese Übergänge aber nur geringe und höchstens eine lokale Bedeutung. Links von der Bildmitte, sind im Morgenlicht, die markanten Felsen der Gummfluh zu sehen. Der dritte Übergang des Tages ist geschafft. Die hohen Berge des Alpenhauptkammes rücken nun immer näher. Schön zu erkennen die Gletscher der Wildhorns und ganz im Hintergrund Fels und Eis des 3210 Meter hohen Diablerets. Wir sind unglaublich kompakt unterwegs. Inzwischen ist es 10 Uhr und wir liegen eher etwas vor meiner berechneten Zeittabelle. Nun folgt eine lange Abfahrt bis in den Talboden hinunter, wo das Betreuerteam bereits mit einer grösseren Verpflegung auf uns wartet. Der sechste und letzte Up-Hill des ersten Tages, bringt uns zu einer geologischen Besonderheit. Gipsstein kommt hier bis an die Erdoberfläche. Da dieser wasserlöslich ist, wurde er im Lauf der Zeit vom Regen ausgewaschen und es
Sattgrüne Alpweiden, imposante Felsszenerien, idyllische Bergseen, stiebende Wasserfälle und gletscherbedeckte Berggipfel. Obersimmental und Saanenland sind landschaftlich das Synonym für eine Schweizer «Postkarten-Alpenidylle». Zwei Tage lang erlebten inmitten dieser Bilderbuchlandschaft die ganz grosse Herausforderung. Das Wetter forderte mich heraus… Wenige Stunden
Der Vierwaldstättersee reicht von den alpinen Gebirgsregionen hinaus bis zum hügeligen Voralpenland. Die vielen Seebecken und Buchten sind gesäumt von idyllischen Wiesenhügeln bis hin zu 3000 Meter hohen Fels- und Gletscherbergen. Diese einzigartig schöne Landschaftsvielfalt kombinierten wir mit einigen der besten und aussichtsreichsten Trails der Zentralschweiz. Schon kurz nach dem Start erleben wir tolle Ausblicke über den verwinkelten Vierwaldstättersee mit seinen insgesamt neun Seeteilen. Die Route führt uns von Luzern zu den beiden Halbkantonen Nid- und Obwalden. Bis 1860 waren diese ab der Stadt Luzern nur über den Seeweg oder einen Passübergang erreichbar. Auf diesem geschichtsträchtigen Weg sind wir unterwegs und erreichen das Sarneraatal. Die Gruppe ist unglaublich dynamisch unterwegs und so entschliesse ich mich noch weitere Trails, inklusive einer schönen Überraschung, einzubauen. Hoch über dem Gersauer Becken reicht die Sicht von der Rigi über den Fronalpstock bis zum Niederbauen. In diesem Teil befindet sich mit 220 Metern die tiefste Stelle des Vierwaldstättersee’s. Bis heute verkehrt auf dem See eine rund 100-Jährige Dampfschiffflotte die mit ihren fünf Schiffen die grösste der Welt ist. Der finale Schlussaufstieg wird in Kürze mit einer langen Abfahrt gekrönt. Im Süden blicken wir ins Engelbelbergertal, zum Stanserhorn und rechts im Hintergrund zum Sarnersee. Am Stanserhorn ist noch gut das Trassee der historischen Standseilbahn zu erkennen, welche von 1893 bis 1974 in Betrieb war und in direktere Linie auf den Gipfel führt. Eine lange und anspruchsvolle Abfahrt führt direkt ans Seeufer. Hier wartet bereits die Überraschung des Tages. Mit einem Privatschiff fährt uns Mani über die Buochser Seebucht direkt in unser Hotel. Was für ein Abschluss nach diesem Tag. Wir erblicken «unsere» Berge in einer für uns Biker völlig ungewohnten Perspektive. 1200 Meter über dem Seeufer wird die Sicht frei hinüber zum Brunnistock und Uri Rotstock. Mit knapp 3000 Meterns sind sie die höchsten Berge in
Der Vierwaldstättersee reicht von den alpinen Gebirgsregionen hinaus bis zum hügeligen Voralpenland. Die vielen Seebecken und Buchten sind gesäumt von idyllischen Wiesenhügeln bis hin zu 3000 Meter hohen Fels- und Gletscherbergen. Diese einzigartig schöne Landschaftsvielfalt kombinierten wir mit einigen der
Um kaum einen anderen Schweizer Berg ranken sich so viele Mythen und Sagen. Man sagt, er sei der Mittelpunkt der Schweiz. Hier verschmelzen die entlegensten Enden des Emmentals, des Entlebuchs, des Luzerner Hinterlandes und des Oberaargaus zu einem wahren «Irrgarten» von Tälern, Hügel und Kreten. Unsere Trails führten uns mitten hindurch durch dieses beindruckende Landschafts-Labyrinth. Bereits beim Tourenstart wussten wir, dass uns um die Mittagszeit eine ergiebige Sturm- und Regenfront erreichen wird. Wir passen die Strecke an was bei der grossen Wegauswahl gut möglich ist. Oberhalb vom Änziloch – dem geologisch schönsten Loch des Schweizer Mittellandes - fällt mir die Sage ein vom Änzilochgeist, der verantwortlich ist für die heftigen Napfgewitter. Momentan scheint er wohlgesinnt zu sein, das Wetter ist auf jeden Fall noch deutlich besser als angesagt. Trotz des noch guten Wetters schaue ich auf ein dynamisches Vorwärtskommen. Wir geniessen die schöne Landschafts- und Wetterstimmung und erleben wunderbare Panoramablicke in die Innerschweizer Voralpen. Ganz im Hintergrund sind gar noch die Berner Alpen zu erkennen. Um die Mittagszeit nimmt aber auch die Wetterküche mächtig an Dynamik auf. Die Regenfront nähert sich rasant. Ich denke an die Sage, dass sich im Napf ein riesiger Goldklumpen befindet wo das Regenwasser ständig kleine Mengen in die Bäche hinausspült. Tatsächlich ist das Napfgold das älteste bekannte Goldvorkommen der Schweiz. Die Menge die aus den Bächen gewaschen wird ist allerdings verschwindend klein. Auf jeden Fall geht unser Zeitplan geradezu perfekt auf, die vordersten treffen zusammen mit den ersten Regentropfen in unserer Unterkunft, hoch über dem Entlebuch, ein. Am zweiten Tag werden wir von Beginn an mit bestem Wetter verwöhnt. Wir verlassen kurzzeitig die nahe Napfregion und nehmen noch ein paar Trails in den Luzerner Voralpen mit. Ganz im Hintergrund ist das frisch eingeschneite Schreckhorn und Lauteraarhorn zu erkennen. Bereits am Morgen war klar, dass wir
Um kaum einen anderen Schweizer Berg ranken sich so viele Mythen und Sagen. Man sagt, er sei der Mittelpunkt der Schweiz. Hier verschmelzen die entlegensten Enden des Emmentals, des Entlebuchs, des Luzerner Hinterlandes und des Oberaargaus zu einem wahren «Irrgarten»
Auf spektakulären Trails mitten durch das so genannte «schönste Gebirge Welt». Einige der wildesten Militärwege des Südtirols führten uns über insgesamt zwölf Pässe, auf zwei Gipfel hoch und an vielen aussichtsreichen Bergflanken entlang. Ein Trail- und Landschafts-Highlight reihte sich ans Nächste. Einige dieser atemberaubenden Trails sind bis heute noch nahezu unentdeckt geblieben. Das Wetter forderte ab und an, aber es belohnte uns auch mit bleibenden Stimmungsmomenten. Die Regenfälle vom Vortag haben die Luft gereinigt und die Bergspitzen oberhalb 2600 Metern wurden mit Schnee «angezuckert». Nach 1500 Höhenmetern Uphill erreichen wir alpines Gelände, die Sicht wird mit jedem Höhenmeter imposanter. Die herbstliche Morgenstimmung zieht uns tief in den Bann. Wir sind früh gestartet und haben die Trails und diesen Moment für uns alleine. Der Trail fordert viel Kraft- und Technikeinsatz aber auch die anschliessende Abfahrt fordert das gesamte Technik-Repertoire und macht diesen Übergang zu einem einzigartigen Erlebnis. Auf diesem aussichtsreichen Weg erreichen wir den östlichsten Punkt des Dolomitencross. Satte 2000 Meter über dem Talboden startet dieser 15 Kilometer lange Höhentrail. Der alte Militärsteig verläuft links, rechts und teilweise auch genau über den Kamm. Wir blicken zu den höchsten gletscherbedeckten Bergen Südtirols. Das Panorama, die Stimmung und der Weitblick sind schlicht atemberaubend. Quasi zum Abschluss folgt dann noch die 2000 Meter lange Flow-Abfahrt ins Tal, was schlussendlich vier Stunden Singletrail-Riding am Stück ergibt. Glücksgefühle und eine grosse Zufriedenheit kommen hoch... Mit diesem Trail tauchen wir nun definitiv ab in die Welt der Dolomiten-Felsen. Vier Tage lang biken wir ab jetzt mitten durch diese einmalige Landschaft. Viele der bekanntesten Felstürme- und Massive liegen an unserem Weg – sie alle sind zum Greifen nah. Es ist wie im Bilderbuch – wir staunen und können nur schwer fassen was wir erleben. Wir biken durch das Herz der Dolomiten und erleben am 5. Tag ein permanentes
Auf spektakulären Trails mitten durch das so genannte «schönste Gebirge Welt». Einige der wildesten Militärwege des Südtirols führten uns über insgesamt zwölf Pässe, auf zwei Gipfel hoch und an vielen aussichtsreichen Bergflanken entlang. Ein Trail- und Landschafts-Highlight reihte sich ans
Von den gigantischen Höhen-Trails der Rocky-Mountains bikten wir bis zu den unglaublichen Slickrock-Trails mitten in den atemberaubenden Sandstein-Valleys am Colorado River. Von den höchsten Bergen Colorados bis zu den Felsmonumenten Utah’s. Ein Singletrail-Biketraum wurde auf dieser Tour Realität. Trail-Spirit, Bikehistory und Landschafts-Emotionen trafen zusammen. Wir fuhren über einige der weltbesten Trails, wir bikten über die erste offizielle WM-Strecke der Bikegeschichte oder trafen mehrere Personen die in die «Bike Hall fo fame» aufgenommen wurden und unseren Sport geprägt haben. Durango ist der erste grosse Spot auf unserer Tour. Der Ort prägte den Bike-Rennsport in seinen ersten Stunden, denn hier wurde 1990 die erste offizielle Mountain-Bike WM ausgetragen. Im kleinen «Wild-West-Städtchen», mitten in den Rocky’s, erleben wir bereits die geballte Ladung an Bikespirit: Sonnenuntergang auf dem Skyline-Trail, Trailrocken auf den besten Trails im Telegraf-Trailsystem oder die Trail-Achterbahnfahrt durch die Cliff-Rocks. Wir treffen Ned Overend (erster offizieller Bikeweltmeister) und fahren mit ihm einige Trails im Overend Mountain-Park. Er zeigt uns seinen Home-Bikeshop, der zugleich ein kleines Bikemuseum ist und wo er uns viel über sich und die Bikegeschichte erzählt. Auf dem Engeneer Trail (Bild) erleben wir dann zum ersten Mal die sagenumwobenen Rocky-Trails in ihrer vollen Wucht. Natur pur mit unendlichen (Trail-)Weiten und das Ganze auf 3600 Metern... Die Emotionen gehen hoch – was wir da aktuell sehen und empfinden können wir nicht mehr in Worte fassen… Der Colorado-Trail – von einem US-Bike Magazin zum «schönsten Trail Amerikas» erkoren - sprengt unsere Trail-Dimensionen. Vier Tage fahren wir über diesen Weg. Vier Tage lang Natur pur, wunderschöne Landschaften und das Ganze permanent zwischen 3300 und 3800 Metern. Am Abend übernachten wir in Zelten direkt am Trail. Lagerfeuer und ein unendlicher Sternenhimmel inklusive. Von unserem Betreuerteam werden wir kulinarisch geradezu verwöhnt – kaum zu glauben was sie auf der Feldküche hervorzaubern. Frühstück, Nachmittags-Apero und Abendessen
Von den gigantischen Höhen-Trails der Rocky-Mountains bikten wir bis zu den unglaublichen Slickrock-Trails mitten in den atemberaubenden Sandstein-Valleys am Colorado River. Von den höchsten Bergen Colorados bis zu den Felsmonumenten Utah’s. Ein Singletrail-Biketraum wurde auf dieser Tour Realität. Trail-Spirit, Bikehistory
Felsiges Hochgebirge, tiefe Täler, malerische Alpweiden und knackige Trails. Auf den historischen Pfaden der Walser bikten wir über geschichtsträchtige Pässe in entlegene Täler und mitten durch malerische Gebirgslandschaften. Auch 650 Jahre nach der letzten «Besiedlungswelle» sehen und erleben wir immer wieder die Spuren der Walser. Auf 2000 müM steht dieser unglaublich intakte Weiler. Auf diesen Höhen hatten aber selbst die höhenerprobten Walser grosse Mühe eine Ganzjahres-Siedlung aufrecht zu halten. Über weich geschwungene Übergänge erreichen wir das Prättigau. Der starke Regen von vorgestern hat Spuren hinterlassen. Der schöne Wiesentrail braucht zusätzlich Kraft und die Abfahrt ist ziemlich nass. Der Spass ist also garantiert – genauso wie die nachfolgende Down-Hill-Fangopackung. Zwischen Rätikon und Vorarlberg verläuft die Grenze über mächtige Kalksteinfelsen. Hier gibt es gleich mehrere spektakuläre Walser-Übergänge und dies mitten in einer faszinierenden Landschaft. Ohne Schieben geht es nicht – vor allem nach den starken Niederschlägen. Dafür ist heute die Luft besonders klar und wir erleben eine atemberaubende Fernsicht. Der Beginn einer kaum enden wollenden Abfahrt zum 1600 Meter tiefer gelegenen Talboden der "Ill" hinunter. Von den hohen Kalksteinmassiven gehts verspielt durch offenes Wiesengelände und vorbei an malerischen Seen… …später dann auf verwunschenen Walserpfaden durch hochgelegene Alpweiden. Schon bald folgt ein wilder Ritt durch eine lange Dschungel-Schlucht. Wir werden noch mal so richtig gefordert bevor der Trail neben einem Gartenrestaurant endet. Genau richtig für den wohlverdienten Einkehrschwung. Der letzte Tag unseres Walsercrosses verwöhnt uns noch mal mit sämtlichen Trail-Registern. In für uns völlig unbekannten Bergregionen geniessen wir noch mal den Hauch der Walser. Historische Pässe und spektakuläre Aussichten. Vom Toggenburg, über den Bodensee sehe wir bis weit hinein ins wilde Vorarlbergische Alpenland. Vielen Dank für dieses gemeinsame Bikeabenteuer vor unserer Haustür. Die Freundschaften, der Schalk und das Zusammensein habe ich unglaublich genossen, genauso wie das Aufspüren der Walser-Spuren!
Felsiges Hochgebirge, tiefe Täler, malerische Alpweiden und knackige Trails. Auf den historischen Pfaden der Walser bikten wir über geschichtsträchtige Pässe in entlegene Täler und mitten durch malerische Gebirgslandschaften. Auch 650 Jahre nach der letzten «Besiedlungswelle» sehen und erleben wir immer
Mehrmals fuhren wir hoch in die höchsten "Bikeregionen" der Alpen. Nirgends sind die Reliefunterschiede so gross wie im Aostatal. Die Aufstiege und Abfahrten sind somit die längsten des gesamten Alpenbogens. Der Höhenunterschied zwischen Talboden und unseren Pässen und Gipfeln bewegte sich zwischen 2000 bis 3400 Metern. Up- und Down-Hills fühlten sich unendlich lange an und führten uns durch sämtliche alpine Klimazonen. Vom Gletschereis bis zu den Rebbergen. Täglich bestaunten wir die mächtigen und markanten Gipfel von Monte-Rosa-, Gran-Paradiso- und Mont-Blanc Massiv. Eine Tour die in allen Bereichen maximal forderte und genauso belohnte. Mit 3900 Metern erreichten wir auch den höchst anfahrbaren Punkt des Alpenbogens - ein Bild, ein Moment, der für immer prägt... Mit der Winterausrüstung im Rucksack sind wir zum längsten Up-Hill der Schweiz gestartet. Bei Temperaturen von 30°C ist es schwer vorstellbar, dass wir am kommenden Tag bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im "ewigen" Eis unterwegs sind. Mehr und mehr präsentieren sich in unserem Aufstieg nun die bekannten 4000-er wie Nordend, Dufourspitze, Liskamm und Breitorn (von links). Beim Start des zweiten Tages kommt die Winterausrüsten definitiv zum Einsatz. Eine klare Nacht besorgt uns perfekte Bedingungen. Um 5 Uhr in der Früh starten wir zur Gipfelbefahrung. Der Gripp ist perfekt, die Luft ist dünn, Stimmung und Mystik sind einzigartig. Was wir da gerade machen konnte sich im Vorfeld kaum jemand vorstellen. Es ist verrückt aber es funktioniert - wir fahren mit unseren Bikes auf dem Gletscher weiter berghoch. Mitten drin im hochalpinen Gelände - rundherum mächtige Gletschergipfel. Auf 3900 Metern erreichen wir unser Ziel (Hauptbild). Kaum fassbar und schon fast etwas surreal, dass wir mit unseren Bikes in den höchsten Alpenregionen unterwegs sind - ein einmaliges und für immer bleibendes Erlebnis... Unter anderem auf dem Trasse einer alten und aufgelassenen Werksbahn, führt uns die "unendliche" Abfahrt ins Tal der
Mehrmals fuhren wir hoch in die höchsten „Bikeregionen“ der Alpen. Nirgends sind die Reliefunterschiede so gross wie im Aostatal. Die Aufstiege und Abfahrten sind somit die längsten des gesamten Alpenbogens. Der Höhenunterschied zwischen Talboden und unseren Pässen und Gipfeln bewegte
Die höchsten Berge der Schweiz und die grössten Gletscher der Alpen befinden sich in den Berner- und Walliser Alpen. Im Angesicht dieser atemberaubenden Natur erlebten wir zwei Tage lang pures Bikespektakel und dies auf einigen der atemberaubendsten Singletrails. Um 4 Uhr gibt es Frühstück und um 5 Uhr starten wir zu unserer ganz grossen Herausforderung. Nach 500 Höhenmetern mit durchschnittlich 25% Steigung (gut dass es dunkel war und man die bis zu 35% steilen Rampen nicht sehen konnte...) öffnet sich das Tal. Beim Anbrechen des Tages sind wir bereits mitten in einer atemberaubenden Berglandschaft. Die Steigung lässt nach - das "Einrollen" gibt es heute also mit etwas "Verzögerung"... Mit den ersten Sonnenstrahlen verziehen sich die Wolken. Es bahnt sich ein Bilderbuch-Tag an. Bereits vor Jahrtausenden entstanden hier erste Wege über den Alpenhauptkamm. Wir sind fasziniert wie damals diese Routen in den wilden und oft unzugänglichen Regionen aufgespürt wurden und vor allem mit welchen Fertigkeiten diese Wege dann erbaut wurden. Am Ende der letzten Eiszeit und nach Rückzug der Gletscher waren hier schon bald die ersten Wildbeuter und später auch Hirten und Säumer unterwegs. Heute geniessen und erleben wir diese Landschaft und zugleich den Einstieg in ein feuriges Trail- und Gebirgsspektakel auf historischen Routen. 2000 Meter über dem Talboden der Rhone erleben wir einen permanenten Panoramablick zu den höchsten Bergen der Alpen. Wir sind ausgesprochen dynamisch und deutlich schneller unterwegs als gedacht. Bereits kurz nach 10 Uhr haben wir 2500 atemberaubend schöne und auch steile Höhenmeter in unseren Beinen. Im Hintergrund taucht die Spitze des Weisshorns auf - ein Berggipfel der an diesen beiden Tagen immer wieder in unser Blickfeld rückt. Viele 4000-er des Alpenbogens können wir von unseren Trails aus erblicken. Diese mächtigsten Alpengipfel mit ihren Gletschern und Felsen sind von hier noch weit entfernt, am Abend sind sie dann
Die höchsten Berge der Schweiz und die grössten Gletscher der Alpen befinden sich in den Berner- und Walliser Alpen. Im Angesicht dieser atemberaubenden Natur erlebten wir zwei Tage lang pures Bikespektakel und dies auf einigen der atemberaubendsten Singletrails. Um 4